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Moorschnucken und Berglaufsänger: Moosaikreich in Oy-Mittelberg | Naturschätze für alle Sinne – Wandern im Moor 

Hauptkategorie: ROOT

Moor erlebbar machen, um es zu schützen: Wer Naturerlebnisse für alle Sinne sucht, findet sie im „Moosaikreich“ von Oy-Mittelberg im Oberallgäu. Früher wurde hier Torf gestochen, heute bietet die Gegend um den Schwarzenberger Weiher, den Grünten- und Rottachsee und das Seemoos einzigartige Sinneserlebnisse für Auge, Ohr und Nase – durchweg geschützte Riedlandschaften für einen nachhaltigen Tourismus. Die Gemeinde Oy-Mittelberg setzt sich auch außerhalb touristischer Angebote für diese letzten Refugien der vom Aussterben bedrohten Moorlandschaft ein, um diese zu bewahren und um die wilde und bedrohte Flora und Fauna zu retten, bestätigt das örtliche Tourismusbüro. 
 
Auf gut ausgeschilderten Wander- und Radwegen bis tief in das Naturerlebnis Moorwelt hinein können Naturinteressierte, Familien und Kinder das „Moosaikreich“ erkunden. Entlang der Pfade genießen Wanderer die kleinen Naturwunder, verstehen die Entstehung des Moores und lernen es zu schätzen: Pflanzen wie der Sonnentau und der Klappertopf in den Feuchtwiesen oder Tiere wie die seltene Smaragdlibelle, der Piepmatz Berglaufsänger und die Moorschnucken am Sticher Weiher. Diese Schaf-Rasse hält als „Bio-Rasenmäher“ die Flächen offen und ernährt sich dabei von Moor, Schilf, Pfeifengras und Pilzen. Ein Erlebnisplatz im Rottachtal führt auf die Fährte des sagenumwobenen Schatzes im Kesselsee, der Kirchenschatz des ehemaligen Klosters Kempten soll hier verborgen sein. Am Rottachsee, der dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, tauscht der Besucher die Ruhe des Moors mit den Paddelschlägen aktiver Wassersportler. Hier öffnete dieses Jahr etwa die erste SUP-Schule, Stand-up-Paddeling, des Allgäus.
 
Unterwegs weisen geschichtliche Informationen auf die Gefährdung dieses seltenen Landstrichs hin. Während der Nachkriegszeit wäre das Moor im Seemoos fast gänzlich dem industriellen Torfabbau zum Opfer gefallen. Brennmaterial war Mangelware und so wurden mit großer Mühe Moorflächen trockengelegt und Wasen zum Heizen gestochen. Heute ist sich Oy-Mittelberg der Bedeutung seiner seltenen Moorflächen bewusst. Die Entwässerung wurde gestoppt, die Torfmoose können wieder wachsen. Und ausgebildete Tourenführer erzählen jetzt beim Wandern mit den Gästen von Sagen und kleinen Naturwundern.
 
Wer nicht sehen kann, kann fühlen – barrierefrei geplant: Der Künstler Robert Liebenstein hat am Schwarzenberger Weiher ein Landschaftsmodell gestaltet, das es auch sehbehinderten Menschen ermöglicht, diese Naturlandschaft zu erleben. Und mit der Gästekarte lassen sich Teile des Oy-Mittelberger Moosaikreichs kostenlos per Bahn erkunden.
 
Das „Moosaikreich“ von Oy-Mittelberg ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Allgäuer Moorallianz im Rahmen des vom Bund und dem Land Bayern geförderten chance.natur-Wettbewerbs. An erster Stelle steht jetzt die Erschließung der Gegend für einen nachhaltigen Tourismus – denn „nur was der Mensch kennt und schätzt, schützt er auch“.
 
Neugierig geworden?
Oy-Mittelberg ist über die Autobahn A7 (Ulm-Füssen) auch für Ortsfremde kinderleicht zu erreichen. Die Lage wie gemalt: Im Süden grüßen der Säuling, die Alpspitz, die Zugspitze und der Grünten. Mit allen Ortsteilen zählt die Ganzjahresdestination zirka 4500 Einwohner. Sehenswert ist die älteste Wallfahrtskirche des Allgäus in Maria Rain. 
 
Infos: 
Kur- und Tourismusbüro Oy-Mittelberg, Telefon 08366 / 207, www.oy-mittelberg.de

ZU OY-MITTELBERG
Oy-Mittelberg liegt auf rund 1.000 Meter Höhe im Oberallgäu, gut erreichbar über die Autobahn von Ulm nach Füssen. Oy ist als prädikatisierter Kneipp- und Luft-Kurort das Zentrum – Brauchtum und Moderne gehen hier Hand in Hand. Winters lockt eine schöne Landschaft zum Schneeschuhwandern, Langlaufen und Skifahren. Mit allen Ortsteilen zählt die Ganzjahresdestination zirka 4.500 Einwohner und bietet vom 4-Sterne-Superior-Hotel bis zu charmanten Pensionen, Bauernhöfen und Ferienwohnungen ein großes Übernachtungsangebot. Die Lage wie gemalt: Im Süden grüßen der Säuling, die Alpspitz, die Zugspitze und der Grünten. Der Grüntensee und der Rottachsee sowie viele kleine Moorweiher liegen verstreut zwischen den schmucken Ansiedlungen. Sehenswert ist die älteste Wallfahrtskirche des Allgäus in Maria Rain.


Direkt zum PDF der Meldung. 

Oy-Mittelberg / Lauingen, 30. August 2017

Pressekontakt: 
Heiss Public Relations, Susanne Heiss
D-89415 Lauingen |Albertus Magnus - Siedlungsring 63 
Fon +49 9072 922750, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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