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Werke von Hrdlicka im Grafikmuseum zu sehen: Museum und Druckwerkstatt in Bad Steben

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Er gilt als streitbar und politisch engagiert: der österreichische Künstler Alfred Hrdlicka (1929-2009). Seine Werke setzen sich mit den Themen Krieg und Gewalt auf vielfältige Weise auseinander. Im Grafikmuseum Stiftung Schreiner im fränkischen Bad Steben ist jetzt eine Ausstellung mit den frühen Grafiken des Künstlers zu sehen. Darunter bekannte Werke aus den Zyklen „Wiedertäufer“, „Martha Beck“ und „Tausendundeine Nacht“. Sie geben einen spannungsreichen Einblick in Hrdlickas Schaffen und belegen seine künstlerische und thematische Vielfalt.

Der Bildhauer, Maler und Grafiker, der an der Akademie in Wien studiert hat und später selbst Professuren in Berlin, Hamburg, Stuttgart und Wien innehatte, wurde aufgrund seiner Kindheit und Jugend vor und während des Zweiten Weltkrieges und durch den väterlichen Einfluss früh für politische Fragen sensibilisiert. Die aktuell eröffnete Bad Stebener Hrdlicka-Ausstellung „Frühe Grafiken“ dauert noch bis 8. Juli 2018.

Seit 1994 bereichern die im staatlichen Kurhaus untergebrachten Ausstellungen zeitgenössischer und vor allem figurativer Grafik das Kunstleben der Region. Internationale Höhepunkte werden immer wieder gesetzt. Gegründet haben das Grafikmuseum Stiftung Schreiner die Kunstliebhaber und -sammler Stefanie Barbara und Dr. Wolfgang Schreiner. Kunst vermag Brücken zu bauen sagten sie und haben aufgrund ihrer Wurzeln in Ost und West ein außergewöhnliches Museum an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze geschaffen. Aus zaghaften Anfängen erwuchs eine umfangreiche Sammlung an zeitgenössischer Druckgrafik aus der DDR und aus Osteuropa. Die Sammlung Schreiner ist wegen dieser Verbindung von Ost und West wohl einmalig.

Workshops für Druckgrafik werden in der museumseigenen Druckwerkstatt angeboten. Dabei lassen sich eigene Druckplatten herstellen, die Hoch- und Tiefdrucktechnik erlernen sowie das selbstständige Pressen üben. Sommerkurse mit Künstlern und Druckern geben spezifischere Einblicke in die Grafik.

Weitere Infos:  
Tourist-Information Bad Steben | Markt Bad Steben | www.bad-steben.de

Zu Bad Steben:
Das traditionsreiche bayerische Staatsbad ist mit rund 350.000 Gästeübernachtungen im Jahr und seiner hübschen Bäderarchitektur rund um den Kurpark ein beliebtes Ziel für gesundheitsbewusste Gäste. Die Lage inmitten des Naturparks Frankenwald direkt am „Grünen Band“ bietet aber auch zahlreiche Rad- und Wanderwege – der „Humboldtweg“ folgt beispielsweise den Spuren des berühmten Forschers Alexander von Humboldt. Modern zeigt sich die Therme Bad Steben und die Spielbank.

Bad Steben/Lauingen, 4. Mai 2018

 
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