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Tag des Bieres im Fränkischen Freilandmuseum: „Hosagärtla“ bauen und traditionell brauen mit „Pumpaufs“

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Im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim sind die Stuben geputzt und die Betten frisch bezogen. Bis Ende Oktober ist jetzt täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Wer hier unterwegs ist, unternimmt eine Reise in die Vergangenheit. Über 100 original wieder aufgebaute Häuser sind zu einzelnen Dörfern und Baugruppen zusammengefasst. Sie spiegeln 700 Jahre fränkisches Leben. Die Baugruppe Stadt ragt bis in die „echte“ Altstadt der mittelfränkischen Kurstadt hinein. Nutzgärten, Hopfen- und Weinbauflächen, alte Haustierrassen wie die als Triesdorfer Tiger bekannten Rinder, oder fränkische Landgänse versprechen Kurzweil beim Besuch. Ins Jahresprogramm gehören auch so einige Museumsfeste.

Im Bauernhaus aus Mailheim etwa werden vom 18. bis 20. April Eier mit Pflanzenfarbe gefärbt und „Hosagärtla“ für den Osterhasen gebaut. Daran schließt sich bis 22. April ein Ostermarkt in den geheizten Bauernstuben an. Zum Tag des Bieres lädt das Freilandmuseum am Samstag, 28. April, ein – wenige Tage nachdem der Brauerbund (23. April) an den Erlass des bayerischen Reinheitsgebots von 1516 erinnert. Dann wird im Kraisdorfer Brauhaus von 1699, dem ältesten noch funktionstüchtigen Brauhaus Europas, in alter Manier süffiges Museumsbier gebraut. Kräftig zupacken müssen dabei die „Pumpaufs“, so heißen die Helfer im Brauerjargon.

In den Sommer- und Herbstmonaten stehen verschiedene Feste auf dem Programm: etwa das Sommerfest am Wochenende 20./21. Juli, einen Ziegentag gibt es am 1. September, und ein Herbstfest am Wochenende 21./22. September zeigt wie Korn dreschen, Obst dörren oder Kraut hobeln und stampfen früher funktioniert hat. Spannende Kurse laden zum Lernen ein: Korbflechten von Brotkörben am 11. Mai oder die alte Handarbeitstechnik der Schiffchenarbeit am 9. und 23. November. Dabei entstehen feine Spitzen mit einem besonderen Lochmuster.

Das Freilandtheater führt das Stück „Heimspiel“ vom 27. Juni bis 17. August auf. Theatralisch inszeniert wird die Flurbereinigung von 1979. Diese Theateraufführungen finden jedes Jahr vor historischer Kulisse statt, diesmal in der Baugruppe Industrie & Technik.

Weitere Infos: Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH Bad Windsheim,
Tel. +49 98 41/ 66 89 700, www.bad-windsheim.de, www.freilandmuseum.de.

ZU BAD WINDSHEIM
Fachwerkhäuser, Kirchen und ein schmuckes Rathaus – das mittelfränkische Bad Windsheim mit über 12.000 Einwohnern verfügt über ein großes Angebot an Thermal- und Heilwasserquellen und Sole. Viele der 1760 Gästebetten stehen i privat geführten Hotels zur Verfügung. Als Hinterlassenschaft der einst freien Reichsstadt zieren heute sehenswerte Bauten die Altstadt. Das Fränkische Freilandmuseum spiegelt 700 Jahre Geschichte – ein Tagesausflug führt vorbei an Handwerkerhäusern, einstigen Schulen und Rathäusern. In der modernen Franken-Therme liegt auch der 750 Quadratmeter große Salzsee mit einer Solekonzentration fast wie im Toten Meer. Das Klima ist zwischen den beiden Naturparks Steigerwald und Frankenhöhe ganzjährig äußerst mild.


Bad Windsheim / Lauingen, 26. März 2019

PRESSEKONTAKT:
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