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Bad Steben: Erinnerungen an Alexander von Humboldt: Der Friedrich-Wilhelm-Stollen ist auch für Kinder ein Erlebnis

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Wer an Alexander von Humboldt denkt, der denkt an Chimborazo, dampfig-feuchte Regenwälder, die Wassermassen des Amazonas, exotische Tiere oder Pflanzen. Sicherlich nicht zuerst an Bad Steben. Doch in der oberfränkischen Gemeinde sammelte der weltberühmte deutsche Naturforscher (1769 – 1859) in seinen ersten Berufsjahren Erfahrung: Im Auftrag Preußens sollte er das Bergbauwesen sanieren. Mit eigenen Mitteln gründete er im damaligen Steben 1793 die 1. Bergbauberufsschule Deutschlands. Jetzt bietet das heutige Kurbad anlässlich des 250. Geburtstages des Universalgelehrten am 14. September einstündige Führungen unter dem Motto „Auf den Spuren von Alexander von Humboldt“ an. Es geht vorbei am Alten Bergamt und an seinem ehemaligen Wohnhaus in der Badstraße, wo er von 1792 bis 1795 lebte, bis zum Rathaus. Hierbei erfahren interessierte Teilnehmer auch, dass Humboldt anschließend den Staatsdienst quittierte und mit seinen Forschungsreisen rund um den Globus startete. Noch bis Oktober finden die kostenfreien Führungen immer am ersten Montag des Monats statt. Im kleinen Brauhaus beim Rathaus wird ergänzend ab dem Jahrestag zur Verkostung des Humboldt-Bieres eingeladen.

Wer mehr über die mehr als 1000-jährige Geschichte des Bergbaus rund um Bad Steben erfahren möchte, folgt dem etwa zehn Kilometer langen geologisch-bergbaukundlichen Lehrpfad – ein Projekt des Geschichtsvereins Bad Steben, gefördert vom Naturpark Frankenwald. Die leichte Wanderroute führt vorbei am alten Bergamt, durch den Kurpark und die Heilquellen, entlang der Stollenmundlöcher der Mordlau, über die Krötenmühle und die Köhlerei bis nach Lichtenberg zum Friedrich-Wilhelm-Stollen.

Der als Baudenkmal geschützte Friedrich-Wilhelm-Stollen im nahegelegenen Lichtenberg gibt Einblick in die Arbeit von Alexander von Humboldt. Besucher erfahren im Rahmen einer Führung viel über die Arbeit und das Leben im Stollen. „Errichtet wurde er von Humboldt als Entwässerungsstollen, um die im Gestein vorhandenen Erz- und Fluoritvorkommen zu erschießen“, sagt Eva Spörl, Vorstandsvorsitzende des Lichtenberger Stollens. Fertiggestellt war der Stollen erst 1831. Wer sich bei 12 Grad Lufttemperatur tief rein wagt, entdeckt neben funkelndem Gestein zahlreiche kleine Farne an den feuchten Wänden. Und für Kinder gibt es ein extra Programm – sie dürfen Edelsteine buddeln. Dank zahlreicher Spenden kann der Stollen Stück für Stück weiter ausgebaut werden. Führungen stehen immer samstags und sonntags, um 11, 13 und 15 Uhr auf dem Programm und in den bayerischen Schulferien auch dienstags. Erwachsene zahlen 4 Euro, Kinder 3,50 Euro.

Weitere Infos:  
Tourist-Information Bad Steben | Markt Bad Steben | www.bad-steben.de und www.friedrich-wilhelm-stollen.de

Zu Bad Steben:
Das traditionsreiche bayerische Staatsbad ist mit rund 350.000 Gästeübernachtungen im Jahr und seiner hübschen Bäderarchitektur rund um den Kurpark ein beliebtes Ziel für gesundheitsbewusste Gäste. Die Lage inmitten des Naturparks Frankenwald direkt am „Grünen Band“ bietet aber auch zahlreiche Rad- und Wanderwege – der „Humboldtweg“ folgt beispielsweise den Spuren des berühmten Forschers Alexander von Humboldt. Modern zeigt sich die Therme Bad Steben und die Spielbank.

Bad Steben / Lauingen, 24. Juli 2019

 
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Bild zum Download: Humboldt-Statue im Kurpark Bad Steben
Bildrechte. Bayerisches Staatsbad Bad Steben GmbH


 
 
 
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