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Bad Stebens gesunde Seite - Waldbaden und Schmerzen lindern: Radonstudie am Start

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Mitten im Frankenwald gelegen lockt Bad Steben Radsportler, Genusswanderer und seit diesem Jahr auch Ruhesuchende zum Waldbaden. Ein weites Land mit Wäldern, Wiesen und moorigen Landschaftszügen lädt dazu ein. Doch das bayerische Heilbad zeigt auch eine gesunde Seite. Sein natürlich vorkommendes Radon und Kohlensäure helfen bei Schmerzen. Zusammen mit der UNI Erlangen ist eine neue Studie im Bereich der Schmerztherapie am Start.

Wer Ruhe sucht, findet diese im denkmalgeschützten Kurpark. Ein idealer Ort um Aufzutanken, für Qi-Gong-Spaziergänge und fürs Waldbaden. „Shinrin-yoku“ heißt diese fernöstliche Tradition in Japan. Mit Naturcoach Holger Schramm geht es im oberfränkischen Bad Steben zu den dortigen Kraftplätzen. Orte, die eine natürliche Ruhe ausstrahlen – ein erster Schritt, um Stress abzubauen. Naturentdeckungen, Atem- und Bewegungsübungen sind die begleitenden Elemente beim Waldbaden. Wer LUst aufs Wandern hat, kann an geführten Wanderungen des Frankenwaldvereins teilnehmen. Immer donnerstags udn sonntags.

Bad Steben, das 1834 zum Bayerischen Staatsbad erhoben wurde, hat in puncto Gesundheit aber noch viel mehr zu bieten. Gleich drei Quellen liefern mit ihren Mineralien und Spurenelementen pure Gesundheit. Das seltene Radon, ein radioaktives Gas, wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Kohlensäure der Wiesenquelle bewirkt die Senkung des Blutdrucks. Und das Naturmoor wirkt durchblutungsfördernd. Es ist der besondere Heilmittel-Mix aus Naturmoor, Radon und Kohlensäure, der Bad Steben auszeichnet. Mit dem so seltenen Dreiklang natürlicher Heilmittel nimmt das Staatsbad im Norden Frankens eine klare Sonderstellung unter den Heilbädern ein.

Bad Stebener Facharzt leitet die Radon-Studie mit der UNI Erlangen
Unter Leitung des renommierten Bad Stebener Kardiologen und Facharztes Dr. Gerhart Klein, der seit 30 Jahren zum Thema Radon forscht, wurden in den letzten Jahren sechs fachlich anerkannte Studien durch den Kurortforschungsverein durchgeführt. Aktuell hat das Team aus Kurortforschungsverein und Universitätsklinikum Erlangen wieder eine Studie mit 110 Patienten an den Start gebracht. Die zweite Versuchsreihe beginnt im Herbst 2019. Die Doppelblindstudie, bei der weder die Ärzte noch der Patient wissen, was verabreicht wird, läuft mit Nachuntersuchungen voraussichtlich bis Ende 2020. Innerhalb eines Jahres bekommen die Patienten entweder einmal neun entspannende Warmwasserbäder (Placebo) oder einmal neun Radonbäder (Verum).

„Mit den Ergebnissen aus dieser Studie“, sagt Dr. Klein, „bei der die Patienten verblindet eine Radonbehandlung bekommen, können wir Zufallsergebnisse ausschließen und einen hohen Grad an Ansehen der Radonbalneologie in der medizinischen Gesellschaft wiedererlangen“. Das Studiendesign berücksichtigt, dass jeder Patient innerhalb der Studie einmal eine Radon-Badeserie erhält. Mit Radon können Schmerzen bei Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen oder Rheuma gelindert werden.

Wie wirkt Radon?
Radon ist ein natürliches, in der Erdrinde vorkommendes Gas. Die bislang durchgeführten Studien im medizinischen Bereich belegten eindrucksvoll, dass die Bad Stebener Heilmittelkombination eine beachtliche Wirkung zeigt – Schmerzlinderung sogar mit Langzeit-Effekt. Das Baden im Wasser sowie das Trinken und Einatmen befördert das strahlende Gas in den Körper und stimuliert so Stoffwechsel und Nervensystem. Die freigesetzten Endorphine lindern laut den Studien die Schmerzen bei rheumatischen Beschwerden. Schon neun Radonbäder können helfen.

Seine hohe medizinische und therapeutische Kompetenz hat sich das über 185 Jahre alte Staatsbad über Jahrhunderte erworben. Bereits 1690 erschien das erste wissenschaftliche Werk über die Stebener Heilquellen. 1827 setzte der Arzt Dr. Ludwig Kunstmann erstmals Naturmoor als natürliches Heilmittel ein. Für sein bewährtes und erfolgreiches Präventionskonzept darf das Bayerische Staatsbad heute neben anderen Auszeichnungen das Prädikat „Vorbildliche Gesundheitsförderung am Kurort“ führen.

Das moderne Gesundheitszentrum, das der Therme Bad Steben angeschlossen ist, ist ein perfekter Ort der Gesundheit. Die gezielten Anwendungen von der klassischen Massage über Kurbehandlungen bis hin zu neuen und alternativen Therapien wie Shiatsu oder Osteopathie heißen Wellnessurlauber und Gesundheit suchende Menschen willkommen.

Weitere Infos:  
Tourist-Information Bad Steben | Markt Bad Steben | www.bad-steben.de

Zu Bad Steben:
Das traditionsreiche bayerische Staatsbad ist mit rund 350.000 Gästeübernachtungen im Jahr und seiner hübschen Bäderarchitektur rund um den Kurpark ein beliebtes Ziel für gesundheitsbewusste Gäste. Die Lage inmitten des Naturparks Frankenwald direkt am "Grünen Band" bietet aber auch zahlreiche Rad- und Wanderwege – der "Humboldtweg" folgt beispielsweise den Spuren des berühmten Forschers Alexander von Humboldt. Modern zeigt sich die Therme Bad Steben und die Spielbank.

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Bad Steben / Lauingen, 7. August 2019

 
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