Die Wintersaison 2023/24 verspricht eine der schneereichsten, wenn nicht DIE schneereichste je gemessene zu werden. Bis Ende Januar wurden in Alaskas Metropole Ancho-rage 2,64 Meter Schnee gemessen, mehr als die doppelte durchschnittliche Menge. Der bisher schneereichste Winter liegt noch nicht so lange zurück: 2011/2012 wurde die Saison mit eindrucksvollen 3,41 Meter abgeschlossen. Noch ist dieser Winter voll in Schwung und kann eine neue Marke setzen.

Das verspricht grenzenloser Schneespaß in den drei Skigebieten in und um Anchorage – Hilltop, Arctic Valley und Alyeska. Nicht nur Skifahrer und Langläufer profitieren von der weißen Pracht: Snowmobilfahrer, Eiskletterer, Snowbiker, Eisangler und nicht zuletzt die Hundeschlitten-Musher werden diesen Winter noch länger Freude an ihrem Hobby haben.

Auf vier Pfoten durch die Einsamkeit
Die Teilnehmer des diesjährigen Iditarod dürfen mit besten Schneeverhältnissen bei ihrem Start in Anchorage rechnen. Am 2. März 2024 startet das längste und berühmteste Hundeschlittenrennen der Welt, der Iditarod. Knapp neun Tage benötigen die besten Teams für die 1860 Kilometer lange Strecke von Anchorage bis nach Nome an der Beringsee. Zu überwinden sind zugefrorene Flüsse, dichte Wälder, weite Tundren und vereiste Küstengebiete.

Das Iditarod-Hundeschlittenrennen ist „The Last Great Race” und in der Tat eines der größten Herausforderungen für Mensch und Tier an Kondition und Durchhaltevermögen. Mit je zwölf bis 16 Hunden machen sich die Hundeschlitten-Gespanne von Anchorage aus auf ihren langen Weg durch die eisige Wildnis Alaskas.

Das Rennen beginnt immer am ersten Samstag im März mit einem Zeremonienstart in der Innenstadt von Anchorage mit tausenden Zuschauern, denn der Iditarod-Start fällt immer mit dem Fur Rendezvous, Anchorages großem zehntägigen Winterfestival, zusammen. Am Folgetag ist dann der offizielle Start für dieses legendäre Rennen. Dieses Jahr gehen 43 Hundeschlitten-Teams an den Start, rund ein Viertel der Musher sind Frauen. Mit am Start ist auch Vorjahressieger Ryan Redington. Er entstammt einer Musher-Familie. Sein Großvater, Joe Redington gilt als Vater des Iditarod er hat das Rennen 1973 ins Leben gerufen. Sein Vater Raymie hat das Rennen 14 Mal gewonnen. Nur ist es an Ryan, den Titel zu verteidigen.

Zum Iditarod
Das Rennen geht auf das Jahr 1925 zurück: In dem Ort Nome an der Beringsee, der damals hauptsächlich von Goldsuchern bewohnt war, wurde unter den überwiegen indianisch-stämmigen Einwohnern Diphtherie diagnostiziert. Das dringend benötigte Serum befand sich in Anchorage. In einem Staffellauf transportierten insgesamt 20 Musher mit mehr als 100 Hunden das Serum bis ans Beringmeer. Die Fahrdauer betrug damals drei Wochen. Der Norweger Gunnar Kaasen und sein Leithund Balto erreichten am 2. Februar 1925 um 5.30 Uhr morgens die Front Street in Nome. Viele Menschenleben konnten gerettet werden.

Weitere Infos und Reisetipps:
Visit Anchorage, Anchorage, AK 99501-2212, www.anchorage.net. Infos zum Iditarod 2024 
Die aktuell gültigen Reisebestimmungen finden Sie hier  bei anchorage.net
 

ZU ANCHORAGE
Alaska – eine fast unberührte Natur für Einsamkeit suchende, abenteuerlustige und aktive Menschen. Ein Land, das fünfmal so groß ist wie Deutschland, allerdings nur rund 680.000 Einwohner zählt. Anchorage ist zwar nicht die Hauptstadt (das ist Juneau) des nördlichsten US-Bundesstaates, aber sie ist mit rund 300.000 Einwohnern die größte Stadt Alaskas und, wenn man so will, die einzige echte Metropole. Sie feiert im Jahr 2015 ihren 100. Geburtstag und ist Ausgangspunkt für zahlreiche kleine und große Abenteuer. Die Wildnis beginnt gleich hinter der Stadt. 


Lauingen/Anchorage, 15. Februar 2024

PRESSEKONTAKT
Heiss Public Relations | Susanne Heiss
D 89415 Lauingen/Donau | Albertus Magnus - Siedlungsring 63
Tel. +49 9072 9227-50 | 

Zum PDF der Meldung

Bild zum Iditarod: Download  Ceremonial Start des Iditarod in Anchorage am ersten März-Wochenende 
Foto: Cathryn  Posey / Visit Anchorage